?W?hle nicht ein Europa. W?hle dein Europa.?

Joko Winterscheidt & Klaas Heufer-Umlauf

JEDE STIMME Z?HLT: NACH DER INITIATIVE ZUR BUNDESTAGSWAHL IM VERGANGENEN JAHR STARTETE PROSIEBENSAT.1 IM MAI 2019 MIT ?GEH W?HLEN!“ EINE KAMPAGNE ZUR EUROPAWAHL, DIE SPOTS AUF DEN ENTERTAINMENT-PLATTFORMEN DES KOZERNS SOWIE BERICHTERSTATTUNG IN MAGAZINEN UND INFO-FORMATEN UMFASSTE. MIT PROMINENTEN SENDERGESICHTERN UND INFLUENCERN WURDE VOR ALLEM DIE JUNGE ZIELGRUPPE DAZU AUFGEFORDERT, W?HLEN ZU GEHEN.
Was w?re eigentlich, wenn es die EU nicht mehr g?be? Welche Konsequenzen h?tte das für unser allt?gliches Leben?

Europa 2019. Die EU existiert nicht mehr. Der Euro als gemeinschaftliche W?hrung ist Geschichte. Für die Bundesrepublik hei?t das: zurück zur D-Mark. Die Folgen: massive Preissteigerungen deutscher Produkte, die Exporte und somit unsere Wirtschaft leidet enorm. L?hne sinken, Angestellte verlieren ihre Jobs. Die Arbeitslosenrate steigt rapide. Auch Handelsbeziehungen sind deutlich erschwert. Ohne die EU im Rücken ist Deutschland international weit weniger einflussreich. Beim Gang in den Supermarkt dann der Schock: W?hrend L?hne fallen, explodieren die Preise regionaler Lebensmittel, weil Saisonarbeitskr?fte aus dem EU-Ausland nicht mehr so einfach in Deutschland arbeiten dürfen. Von langen Staus an den wiedereingeführten Grenzen ganz zu schweigen, schlie?lich gilt das Schengener Abkommen nicht mehr. Zudem treiben Roaming-Gebühren im Ausland die HandyRechnungen in die H?he. Und der Weg in den Urlaub stellt bereits an sich ein Problem dar. Mal eben mit einer irischen Fluglinie von Deutschland nach Spanien fliegen, geh?rt der Vergangenheit an. Fluglinien dürfen nur noch aus den Heimatl?ndern starten.

Dieses bedrohliche fiktive, aber realistisch dargestellte Szenario hat das ProSiebenWissensmagazin ?Galileo“ aufgearbeitet. Denn so k?nnten sich die ?konomischen und politischen Folgen eines EU-Aus‘ konkret im Alltag eines jeden Einzelnen bemerkbar machen. Der Beitrag war Teil einer gro?en Informationskampagne, die ProSiebenSat.1 im Vorfeld der Europawahl am 26. Mai 2019 auf den Sendern der Gruppe ausgestrahlt hat. ?Geh w?hlen“ – das war der unmissverst?ndliche Aufruf. Conrad Albert, Deputy CEO & Group General Counsel von ProSiebenSat.1, fasst das Engagement zusammen: ?Als privates Medienunternehmen ist es unser Selbstverst?ndnis, Demokratie zu st?rken und zur Meinungsbildung beizutragen. Bei ProSiebenSat.1 nutzen wir deshalb die gesamte Power unserer EntertainmentPlattformen, um junge Leute auf allen Kan?len zu informieren und zum W?hlen aufzurufen. Es geht um unsere Zukunft und unser Europa. Wir alle haben jetzt die Chance, uns für Freiheit, Demokratie und Toleranz stark zu machen.“

?ALS PRIVATES MEDIENUNTERNEHMEN IST ES UNSER SELBSTVERST?NDNIS, DEMOKRATIE ZU ST?RKEN UND ZUR MEINUNGSBILDUNG BEIZUTRAGEN.?

Kern der Kampagne waren ?Geh w?hlen!“-Spots, die auf den Entertainment-Plattformen des Konzerns zu sehen waren. Erg?nzend dazu informierten die Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe in der Woche vor der Wahl umfangreich in verschiedenen Formaten wie ?taff“, dem ?SAT.1 Frühstücksfernsehen“ oder eben ?Galileo“ zum Themenschwerpunkt Europa. Darüber hinaus haben bekannte Influencer aus dem Studio71-Netzwerk per Instagram zus?tzlich auf die Kampagne aufmerksam gemacht. Damit hat sich ProSiebenSat.1 aktiv dafür eingesetzt, die Wahlbeteiligung – insbesondere bei der jungen Zielgruppe – zu steigern. Angekommen ist die Kampagne auf jeden Fall: Mit den Beitr?gen zur Wahl hat ProSiebenSat.1 über elf Mio Menschen allein über das klassische TV erreicht. Davon knapp drei Mio junge Zuschauer bis 29 Jahre, also vor allem Erst- und Jungw?hler. Bayerns ehemaliger Ministerpr?sident und Vorsitzender des ProSiebenSat.1-Beirats, Dr. Edmund Stoiber, betont, warum es auf diese Zielgruppe besonders ankommt: ?Die jungen Menschen von heute bestimmen unser Europa von morgen. Darum ist es so wichtig, dass wir jede M?glichkeit nutzen, um zu erkl?ren, welche bedeutende Rolle Europa im Leben eines jeden Einzelnen spielt.“

Sich dafür einzusetzen, dass Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, war dringend notwendig – angesichts der vernichtend niedrigen Wahlbeteiligung im Jahr 2014. 48,1 Prozent der wahlberechtigten Deutschen traten damals den Gang zur Wahlurne an. Diesen Wert galt es zu toppen. Und um 18.00 Uhr am 26. Mai 2019 war es dann offiziell: 61,4 Prozent der W?hler in Deutschland gaben ihre Stimme ab. Der besten Wert seit 25 Jahren. Ein gro?er Erfolg für die Demokratie. Und ein gro?er Erfolg für ein gemeinsames Europa.

?Die jungen Menschen von heute bestimmen unser Europa von morgen.?
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