übergeordnetes Ziel der Gruppe ist es, eine attraktive Gesamtaktienrendite für seine Aktion?re zu erzielen. Vor diesem Hintergrund passt ProSiebenSat.1 seine Dividenden-Ausschüttungspolitik an.
Der Konzern zielt hierbei auf eine Maximierung der Aktienrendite entlang verschiedener Komponenten, die neben einer attraktiven Dividendenrendite insbesondere eine Steigerung des Ergebniswachstums beinhaltet. So beabsichtigt der Konzern, erstmals für das Gesch?ftsjahr 2018 (zahlbar im Jahr 2019), 50 Prozent des bereinigten Konzernjahresüberschusses als Dividende auszuschütten (zuvor: 80 bis 90%). Die damit freiwerdenden Mittel wird ProSiebenSat.1 vorrangig für ergebnissteigernde Investitionen in organisches und anorganisches Wachstum verwenden.

Gleichzeitig halten wir am Zielkorridor von 1,5 bis 2,5 für den Verschuldungsgrad fest. Diese Kennzahl setzt die Netto-Finanzverschuldung in Relation zum bereinigten EBITDA der letzten zw?lf Monate (LTM adjusted EBITDA) und ist eine zentrale Steuerungsgr??e unserer konzernweiten Finanzplanung.

Die Aktion?re der ProSiebenSat.1 Media SE beschlossen auf der Hauptversammlung am 12. Juni 2019 die Ausschüttung einer Dividende in H?he von 1,19 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,93 Euro) für das Gesch?ftsjahr 2018. Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von rund 269 Mio Euro sowie einer Ausschüttungsquote von rund 50 Prozent bezogen auf das adjusted net income. Dies entspricht der angepassten Dividendenpolitik des Konzerns.?

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Dividendenstichtag ist der Tag der Hauptversammlung. Dividendenberechtigt sind somit alle Stammaktion?re, die an diesem Tag ProSiebenSat.1-Aktien halten.?

Dividende für das Gesch?ftsjahr 2018 – Zeitplan

07.03.2019

Dividendenvorschlag (Bilanzpressekonferenz)

12.06.2019

Dividendenbeschluss (Hauptversammlung)

13.06.2019

Notierung ex. Dividende

17.06.2019

Dividendenzahlung

5-Jahres-übersicht zur Dividende

In Euro

2018

2017

2016

2015

2014

IFRS

IFRS

IFRS

IFRS

IFRS

Anzahl Aktien in Mio.1

233,0

233,0

233,0

218,8

218,8

Bereinigtes Ergebnis je Aktie

2,36

2,40

2,472

2,19

1,96

Dividende je dividendenberechtigter Stammaktie

1,19

1,93

1,90

1,80

1,60

Ausschüttung in Mio3

269

442

435

386

342

Auschüttungsquote

~50%

80,3%

84,7%

82,6%

81,6%

Ex Dividenden Datum

13.06.2019

17.05.2018

15.05.2017

01.07.2016

22.05.2015

1 Das Grundkapital der ProSiebenSat.1 Media SE betr?gt 233.000.000,00 Euro inkl. eigener Aktien; es hat sich aufgrund einer Kapitalerh?hung mit Wirkung zum 7. November 2016 von 218.797.200,00 Euro auf nominal 233.000.000,00 Euro erh?ht. Dabei hat ProSiebenSat.1 das genehmigte Kapital der Gesellschaft teilweise ausgenutzt und 14.202.800 neue, auf den Namen lautende Stückaktien ausgegeben. Bereits am 16. August 2013 wurden die damals bestehenden 109.398.600 Inhaber-Vorzugsaktien in auf den Namen lautenden Stammaktien umgewandelt, sodass das damalige Grundkapital von 218.797.200,00 Euro in 218.797.200 auf den Namen lautende Stammaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie bestand. Heute sind s?mtliche (233.000.000) Namens-Stammaktien der Gesellschaft handelbar, d.h. sowohl die ehemals nicht b?rsennotierten Namens-Stammaktien als auch die aus der Umwandlung der Inhaber-Vorzugsaktien hervorgegangenen Namens-Stammaktien. Bis zum 16. August 2013 waren nur die bisherigen Inhaber-Vorzugsaktien der Gesellschaft b?rsennotiert.

2 Angepasst an die mit Beginn des Gesch?ftsjahres 2017 vorgenommene Verfeinerung der internen Steuerungssystematik sogenannter Non-IFRS-Kennzahlen. Detaillierte Informationen enth?lt der Gesch?ftsbericht 2016 auf den Seiten 73 und 74.

3??Die ProSiebenSat.1 Media SE hielt zum Zeitpunkt der Hauptversammlung eigene Vorzugsaktien. Von der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar gehaltene eigene Aktien sind gem?? § 71b AktG nicht dividendenberechtigt.

Informationen für natürliche Personen zur Besteuerung der Dividende 2018

Von der vorgeschlagenen Dividende je dividendenberechtigter Stückaktie in H?he von EUR 1,19 erfolgt keine Auszahlung aus dem steuerlichen Einlagekonto. Daher unterliegt der vollst?ndige Dividendenbetrag grunds?tzlich einem Kapitalertragsteuereinbehalt in H?he von 25 % zzgl. Solidarit?tszuschlag von 5,5 % hierauf, d.h. insgesamt 26,375 % (ggf. zzgl. Kirchensteuer). Bei weiteren Fragen zur Dividendenbesteuerung wenden Sie sich bitte an Ihren steuerlichen Berater.

Zus?tzliche Informationen für natürliche Personen:

Die nachfolgenden Ausführungen stellen keine steuerliche Beratung dar, sondern beschreiben lediglich bestimmte allgemeine deutsche Besteuerungsgrunds?tze, die im Zusammenhang mit der Ausschüttung bedeutsam werden k?nnen. Aktion?re sollten sich zur Beurteilung der steuerlichen Behandlung der Dividendenausschüttung an ihren steuerlichen Berater wenden.Die nachfolgenden Abs?tze gelten ausschlie?lich für Aktion?re, die natürliche Personen sind und ihre Aktien im Privatverm?gen halten. Ob solche Aktion?re Steuerinl?nder für Zwecke der Darstellung sind, beurteilt sich danach, ob sie in Deutschland – z.B. aufgrund ihres Wohnsitzes oder gew?hnlichen Aufenthaltes – unbeschr?nkt steuerpflichtig sind.

Steuerinl?nder

Die Dividenden sind grunds?tzlich den Regeln der sog. Abgeltungsteuer unterworfen. Danach werden von der Dividende pauschal 25 % Kapitalertragsteuer zzgl. Solidarit?tszuschlag von 5,5 % hierauf, insgesamt also 26,375 % (ggf. zzgl. Kirchensteuer), einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Ein Steuerabzug unterbleibt jedoch unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. sofern die Aktion?re ihrer Depotbank eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorgelegt oder soweit sie einen Freistellungsauftrag in entsprechender H?he erteilt haben und das darin angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Ertr?ge aus Kapitalverm?gen bereits aufgebraucht ist.

Der Steuerabzug erfolgt unabh?ngig vom pers?nlichen Steuersatz und hat grunds?tzlich Abgeltungswirkung, d.h. er führt grunds?tzlich ohne weitere Veranlagung zu einer definitiven Besteuerung. Allerdings gibt es hiervon Ausnahmen. So kann die Dividende z.B. auf Antrag zusammen mit allen übrigen Kapitalertr?gen des Aktion?rs in die Einkommensteuerveranlagung einbezogen werden, wenn dies zu einer niedrigeren individuellen Einkommensteuer führt (z.B. aufgrund eines niedrigeren individuellen Steuersatzes, eines nicht ausgesch?pften Sparer-Pauschbetrags oder zu berücksichtigender Verluste); ein Abzug der tats?chlich entstandenen Werbungskosten ist allerdings im Anwendungsbereich der Abgeltungsteuer grunds?tzlich nicht m?glich.

Die vorstehend beschriebenen Grunds?tze finden keine Anwendung, soweit für die Ausschüttung Betr?ge aus dem steuerlichen Einlagekonto als verwendet gelten: Ausschüttungen aus dem Einlagekonto sind grunds?tzlich steuerfrei (jedenfalls wenn der anteilige Betrag aus dem steuerlichen Einlagekonto unter den jeweiligen Anschaffungs-kosten der Aktie liegt) und werden ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidarit?tszuschlag und ggf. Kirchensteuer ausgezahlt. Allerdings geht die Finanzverwaltung davon aus, dass der Auskehrungsbetrag insoweit grunds?tzlich die Anschaffungskosten der Anteile mindert. Wegen Einzelheiten sollten sich Aktion?re an ihren steuerlichen Berater wenden.

Die Gesellschaft geht auf Grundlage des Dividendenvorschlags von EUR 1,19 je dividendenberechtigter Stückaktie davon aus, dass hiervon keine Zahlung aus dem steuerlichen Einlagekonto erfolgen wird.

Steuerausl?nder

Steuerausl?nder sind hinsichtlich der Dividende in Deutschland beschr?nkt steuerpflichtig, d.h. auch für sie gelten grunds?tzlich die Regeln der sog. Abgeltungsteuer. Dies bedeutet insbesondere, dass von der Dividende pauschal 25 % Kapitalertragsteuer zzgl. Solidarit?tszuschlag von 5,5 % hierauf, insgesamt also 26,375 %, einbehalten werden, soweit keine Ausschüttung aus dem steuerlichen Einlagekonto erfolgt (vgl. oben im Abschnitt ?Dividende“).

Dividendenzahlungen an ausl?ndische Aktion?re k?nnen einer erm??igten Kapitalertragsteuer unterliegen, wenn dies in einem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und dem Land der steuerlichen Ans?ssigkeit des Aktion?rs bestimmt ist. Die Erm??igung wird grunds?tzlich dadurch gew?hrt, dass der Differenzbetrag zwischen der einbehaltenen Kapitalertragsteuer und der Steuerschuld, die sich aus dem Steuersatz des jeweiligen Doppelbesteuerungsabkommens ergibt, erstattet wird. Ein entsprechender Erstat-tungsantrag ist unter Beachtung von Formalien und Fristen beim Bundeszentralamt für Steuern (An der Küppe 1 in D-53225 Bonn oder http://www.bzst.bund.de) zu stellen.

Ob und in welchem Umfang Steuerausl?nder die Dividenden im Land ihrer steuerlichen Ans?ssigkeit versteuern müssen, bestimmt sich nach dem Steuerrecht des betreffenden Landes.

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